Authentisches kanarisches Mojo Rezept, die unverzichtbare Soße der Inseln

Dieses Mojo Rezept gibt es in zwei Varianten, die stets zusammen serviert werden: das frische, kräuterbetonte Mojo verde und das schärfere Mojo rojo (oder Mojo picón), auf Basis von Paprika und Chili — eine der Spezialitäten auf unserer Pillar-Seite Essen auf Fuerteventura. Beide Soßen begleiten die meisten typischen kanarischen Gerichte, allen voran die papas arrugadas. So bereiten Sie sie ganz einfach selbst zu.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mojo verde: Koriander oder Petersilie, Knoblauch, Olivenöl, Weißweinessig.
  • Mojo rojo: geröstete rote Paprika, Chili, Knoblauch, Rotweinessig, Kreuzkümmel.
  • Mojo picón: die schärfere Variante des Mojo rojo, mit mehr Chili.
  • Traditionell serviert mit papas arrugadas, der kanarischen Runzelkartoffel.

Mojo verde: das Rezept Schritt für Schritt

Einfach und schnell: Für ein selbstgemachtes Mojo verde braucht es nur wenige frische Zutaten und einen Mörser, oder für eine schnellere Version einen Mixer.

  • 1 Bund frischer Koriander (oder Petersilie, je nach Variante — siehe unten)
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 100 ml Olivenöl
  • 2 Esslöffel Weißweinessig
  • Salz, eine Prise Kreuzkümmel (optional)
  • Zerstoßen Sie den Knoblauch mit einer Prise Salz, geben Sie die fein gehackten Kräuter hinzu und rühren Sie nach und nach Olivenöl und Essig unter, bis eine homogene, leicht dickliche Soße entsteht.

    Mojo rojo (und Mojo picón): das Rezept Schritt für Schritt

    Mojo rojo wird aus zuvor gerösteten roten Paprika zubereitet, was ihm seine charakteristische Farbe und seinen Geschmack verleiht.

  • 2 geröstete, geschälte rote Paprika
  • 1 rote Chili (mehr für eine schärfere „Picón“-Variante)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Scheibe altbackenes Brot (für die Konsistenz)
  • 100 ml Olivenöl, 2 Esslöffel Rotweinessig, eine Prise Kreuzkümmel, Salz
  • Mixen Sie alle Zutaten, bis eine glatte, leicht dickliche Soße entsteht. Passen Sie die Chilimenge an Ihren gewünschten Schärfegrad an.

    Varianten je nach Insel: Koriander oder Petersilie?

    Dieses Mojo Rezept variiert je nach Insel des Archipels: Koriander dominiert beim Mojo verde auf den meisten Inseln, darunter Fuerteventura, während La Palma und El Hierro traditionell Petersilie verwenden. Beide Versionen sind authentisch, wobei Koriander einen kräftigeren Geschmack verleiht — ein Beispiel für die lokalen Unterschiede im gesamten Archipel.

    Wozu kanarisches Mojo servieren?

    Beide Soßen werden stets als Beilage serviert, nie pur. Ihr klassischer Partner bleiben die papas arrugadas, die kanarische Runzelkartoffel, aber sie passen ebenso gut zu gegrilltem Fisch, Fleisch oder einfach Brot.

    Um weitere Spezialitäten des Archipels zu entdecken, besuchen Sie unseren Kanaren-Ratgeber.

    Häufige Fragen

    Was ist der Unterschied zwischen Mojo rojo und Mojo verde?

    Mojo verde basiert auf frischen Kräutern (Koriander oder Petersilie), Mojo rojo auf gerösteten roten Paprika und Chili. Beide werden oft zusammen serviert.

    Was ist Mojo picón?

    Die schärfere Variante des Mojo rojo, mit mehr scharfer Chili für ein würzigeres Ergebnis zubereitet.

    Koriander oder Petersilie für Mojo verde?

    Koriander ist die verbreitetste Variante, besonders auf Fuerteventura; La Palma und El Hierro verwenden traditionell Petersilie.

    Wozu serviert man kanarisches Mojo?

    In erster Linie zu papas arrugadas, aber auch zu gegrilltem Fisch, Fleisch oder einfach Brot.

    Kann man Mojo im Kühlschrank aufbewahren?

    Ja, mehrere Tage in einem luftdichten Behälter; das Olivenöl wirkt als natürliches Konservierungsmittel.

    Braucht man einen Mörser, um Mojo zuzubereiten?

    Traditionell ja, für eine authentischere Konsistenz, aber ein Mixer eignet sich für eine schnelle Version ebenso gut.