Papas Arrugadas Rezept, die Runzelkartoffel der Kanaren
Dieses papas arrugadas Rezept braucht nur eines: viel Salz, wenige Zutaten. Dieses ikonische kanarische Gericht, wörtlich „Runzelkartoffeln“, verdankt seine charakteristische Textur einer Garmethode, die von den Fischern des Archipels überliefert wurde — auch vorgestellt auf unserer Pillar-Seite Essen auf Fuerteventura. So gelingt es Ihnen zu Hause, mit dem echten Geheimnis für eine schön runzlige Schale.
Das Wichtigste in Kürze
- Kleine, ungeschälte Kartoffeln, in stark gesalzenem Wasser gegart.
- Etwa 20 Minuten kochen, bis sie weich sind.
- Offenes Trocknen am Ende des Garens: der entscheidende Schritt für die runzlige Schale.
- Wird stets mit Mojo rojo und Mojo verde serviert.
Woher das Gericht stammt: die Geschichte des Meerwassers
Dieses Gericht entstand nicht zufällig. Der Ursprung der papas arrugadas geht auf Fischer zurück, die ihre Kartoffeln mangels Süßwasser an Bord im Meerwasser garten — eine Praxis, die an allen Küsten des Archipels verbreitet war. Beim Verdunsten kristallisierte das salzige Wasser auf der Schale, würzte die Kartoffel bis ins Innere und ließ gleichzeitig die Oberfläche runzeln.
Heute wird dieser Effekt zu Hause mit reichlich gesalzenem Süßwasser nachgebildet, ganz ohne Meerwasser.
Das Rezept Schritt für Schritt
Das Geheimnis einer gut runzligen Schale
Viele Rezepte hören beim Garen auf, doch die Kartoffeln einige Minuten offen trocknen zu lassen bleibt der entscheidende Schritt für die runzlige Schale: Erst dieses abschließende Trocknen, nicht allein das Kochen in Salzwasser, verleiht ihnen das charakteristische Aussehen und die feine Salzkruste.
Diese papas arrugadas werden traditionell mit unseren beiden selbstgemachten Mojo-Soßen serviert, verde und rojo, die sich parallel für ein typisch kanarisches Essen zubereiten lassen.
Um weitere lokale Spezialitäten zu entdecken, besuchen Sie unseren Kanaren-Ratgeber.
Häufige Fragen
Woher kommt der Name „papas arrugadas“?
„Papas“ ist das kanarisch-spanische Wort für Kartoffeln, „arrugadas“ bedeutet „runzlig“ und bezieht sich auf die Textur der Schale nach dem Garen in Salz.
Muss man die Kartoffeln schälen?
Nein, die Schale sollte dran bleiben: Sie nimmt das Salz auf und bekommt beim Garen ihre charakteristische runzlige Textur.
Wie lange kocht man papas arrugadas?
Etwa 20 Minuten in stark gesalzenem, kochendem Wasser, bis ein Messer leicht eindringt.
Welche Kartoffelsorte sollte man verwenden?
Kleine, dünnschalige Kartoffeln, idealerweise eine kanarische Sorte; andernfalls kleine Frühkartoffeln wählen.
Mit welcher Soße serviert man papas arrugadas?
Mit Mojo rojo und Mojo verde, gemeinsam serviert: Jeder tunkt seine Kartoffel nach Belieben.
Warum runzelt sich die Schale nicht immer?
Meist, weil der Schritt des offenen Trocknens am Ende des Garens übersprungen wird: Erst er erzeugt die typischen Runzeln, nicht allein das Salzwasser.