Was tun auf Fuerteventura: unsere Auswahl der Highlights

Zwischen zwei Strandtagen — was tun auf Fuerteventura abseits der Küste? Dieser Guide, der unseren Überblick über Fuerteventura fortführt, versammelt die Highlights: Betancuria, die im Landesinneren gelegene alte Hauptstadt, den Bootsausflug zur Isla de Lobos, den Tierpark Oasis Park oder die Dörfer mit traditionellen Mühlen im Inland. Genug für abwechslungsreiche Tage zwischen Kultur, Natur und Familie.

Das Wichtigste in Kürze

  • Unverzichtbare historische Stätte: Betancuria, die frühere Hauptstadt der Insel.
  • Unverzichtbarer Bootsausflug: Isla de Lobos, vor Corralejo.
  • Familien-Highlight: Oasis Park, der Tier- und Botanikpark in La Lajita.
  • Buchen Sie Bootsausflüge und Oasis-Park-Tickets in der Hochsaison im Voraus.

Betancuria, die frühere historische Hauptstadt

Diese Highlights verbinden historische Dörfer, traditionelle Mühlen und Meereshöhlen — angefangen bei Betancuria. Im 15. Jahrhundert vom Eroberer Jean de Béthencourt gegründet, bettet diese frühere Inselhauptstadt ihre weißen Häuser in ein fruchtbares Tal, abseits der Küste.

Das Dorf besucht man wegen seiner Kirche Santa María aus dem 17. Jahrhundert, eines der bemerkenswertesten religiösen Bauwerke der Kanaren, und wegen seiner friedlichen Atmosphäre, ganz anders als die Badeorte der Küste.

Isla de Lobos, der unverzichtbare Bootsausflug

Vor Corralejo ist die Isla de Lobos eine geschützte Insel, Teil des Naturparks Corralejo. Sie lässt sich nur per Boot besuchen, über eine reguläre Verbindung oder einen organisierten Ausflug ab dem Hafen von Corralejo, für einen halben Tag Wandern und Baden in unberührter Umgebung.

Oasis Park, der Tierpark für Familien

In La Lajita, im Süden der Insel, erstreckt sich Oasis Park über mehr als 80 Hektar und vereint über 3.000 Tiere aus 250 Arten — der einzige Zoo der Kanaren mit Flusspferden und afrikanischen Elefanten. Zum Gelände gehören auch ein botanischer Garten mit über 3.000 Kakteenarten sowie mehrere Shows (Seelöwen, Papageien, Greifvögel).

Ajuy und die Mühlen von Tefía: auf der Inlandstraße

Das kleine Fischerdorf Ajuy lohnt den Abstecher wegen seiner Meereshöhlen, in die Vulkanklippe gegraben und über einen kurzen Weg entlang einer spektakulären Küste erreichbar. Weiter im Inselinneren zeugen die traditionellen Mühlen von Tefía, La Oliva und Antigua vom ländlichen Handwerk Fuerteventuras, heute umgewandelt in Ökomuseen und Werkstätten.

Wandert man von Dorf aus die Küste entlang, gelangt man zu von Erosion geformten Felsbögen mit freiem Blick auf den Ozean und die für den Ort typischen weißen Klippen — einer der fotogensten Abschnitte der Inlandstraße.

Wir haben während unseres Aufenthalts das Ökomuseum La Alcogida in Tefía besucht: mehrere nachgebaute traditionelle Häuser zeigen, wie die Inselbewohner Anfang des 20. Jahrhunderts lebten, mit Nutztieren (Ziegen, Dromedaren), die noch vor Ort sind. Ein etwa einstündiger Besuch, eine angenehme Abwechslung zum Strandrhythmus.

Der Aussichtspunkt Morro Velosa, vom Architekten César Manrique auf 669 m Höhe entworfen, rundet diese Inlandstraße ideal ab, mit Blick über den gesamten Norden der Insel.

Le village de pêcheurs d'Ajuy à Fuerteventura, avec ses barques traditionnelles sur le sable
Porche rocheux et falaises blanches sur la côte d'Ajuy, Fuerteventura
Les falaises volcaniques du village d'Ajuy, Fuerteventura

Geheimtipps auf Fuerteventura: abseits der Touristenpfade

Neben den bekannten Highlights lohnen sich auf Fuerteventura vor allem die Orte, an denen kaum ein Reisebus hält. Die folgenden Insidertipps liegen alle an Strecken, die sich gut mit einem Mietwagen kombinieren lassen.

  • Puertito de los Molinos: ein winziges Fischerdorf an der Westküste, ein paar weiße Häuser, ein Restaurant und ein kurzer Spaziergang die Schlucht entlang bis zum Meer.
  • Barranco de las Peñitas und die Ermita de la Virgen de la Peña: eine enge Schlucht mit Stausee hinter Vega de Río Palmas, dazu die kleinste Wallfahrtskapelle der Insel.
  • Mirador Astronómico de Sicasumbre: auf der Straße nach Pájara gelegen, ohne künstliches Licht – einer der besten Orte der Insel, um nach Sonnenuntergang den Sternenhimmel zu beobachten.
  • Montaña Tindaya: der heilige Berg der Ureinwohner, bekannt für seine podomorphen Felsgravuren. Der Gipfel steht unter Schutz und ist nicht frei zugänglich, doch schon der Anblick von der Straße aus lohnt den Umweg.
  • Lajares: das kleine Handwerker- und Surferdorf nördlich der Insel, mit Werkstätten, Bäckereien und einer entspannten Atmosphäre, die den großen Ferienorten fehlt.
  • Aguas Verdes: eine wilde Felsküste mit natürlichen Becken an der Westseite. Baden nur bei ruhiger See – bei Wellengang ist die Strömung gefährlich.
  • Ausflüge und geführte Touren: die Unternehmung gut vorbereiten

    Um bei diesen Highlights nichts zu verpassen, helfen ein paar einfache Regeln: seinen Ausflug im Voraus buchen bleibt in der Hochsaison sinnvoll, besonders für die Isla de Lobos, wo die Bootsplätze schnell vergeben sind, sowie für die Eintrittskarten des Oasis Park.

  • Vergleichen Sie organisierte Ausflüge (Boot, geführte Touren) vor der Buchung.
  • Planen Sie einen Mietwagen ein, um das Inselinnere frei zu erkunden (Betancuria, Ajuy, Tefía).
  • Häufige Fragen

    Was kann man auf Fuerteventura außer den Stränden unternehmen?

    Betancuria besuchen (die frühere historische Hauptstadt), zur Isla de Lobos übersetzen oder einen Tag im Oasis Park verbringen, dem Tierpark der Insel.

    Was ist die unverzichtbare historische Stätte Fuerteventuras?

    Betancuria, die im 15. Jahrhundert gegründete frühere Hauptstadt, mit ihrer Kirche Santa María und ihrem weißen Dorfbild in einem Tal.

    Wie besucht man die Isla de Lobos?

    Nur per Boot, über eine reguläre Verbindung oder einen organisierten Ausflug ab dem Hafen von Corralejo.

    Ist der Oasis Park für Kinder geeignet?

    Ja, dieser Tier- und Botanikpark in La Lajita bietet Shows und familiengerechte Bereiche auf mehr als 80 Hektar.

    Was gibt es im Inselinneren zu sehen?

    Historische Dörfer wie Betancuria, die traditionellen Mühlen von Tefía und La Oliva und die Meereshöhlen von Ajuy.

    Muss man seine Besichtigungen im Voraus buchen?

    Empfohlen für Bootsausflüge (Isla de Lobos) und Oasis-Park-Tickets in der Hochsaison, um Warteschlangen zu vermeiden.

    Was sind die Geheimtipps für Fuerteventura?

    Zu den weniger bekannten Orten zählen das Fischerdorf Puertito de los Molinos, die Schlucht Barranco de las Peñitas mit ihrer Wallfahrtskapelle, der Sternenhimmel-Aussichtspunkt Sicasumbre, der heilige Berg Tindaya und das Handwerkerdorf Lajares. Alle liegen abseits der großen Ferienorte und sind am besten mit dem Mietwagen zu erreichen.

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