Was auf Teneriffa unternehmen: der Guide zu den Highlights

Zwischen dem Teide, den Bergdörfern des Teno, den Wäldern des Anaga und den großen Freizeitparks kann die Frage nach den Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa schnell erschlagen, so vielfältig ist die Insel. Die größte der Kanaren verbindet spektakuläre Natur, geschütztes Erbe und erstklassige Familienattraktionen. Wir waren selbst noch nicht auf Teneriffa; dieser Guide bündelt geprüfte, aktuelle Informationen, damit Sie die Highlights erkennen, Ihre Tage nach dem Wetter planen und nichts verpassen — vom Gipfel des Teide bis zu den Gassen von La Laguna.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Teide (3.715 m): das Ziel Nr. 1, mit dem Auto über die TF-21 erreichbar; Seilbahn und eine kostenlose Genehmigung für den Gipfel.
  • Große Parks: Siam Park (zum weltbesten Wasserpark gewählt) in Costa Adeje, Loro Parque (Tierpark) in Puerto de la Cruz.
  • Natur und Dörfer: die Straße und das Dorf Masca, die Wälder des Anaga, am besten mit dem Auto.
  • Kultur: La Laguna, ein UNESCO-gelistetes historisches Zentrum, und die Hauptstadt Santa Cruz.
Der Teide über einem Wolkenmeer, Teneriffa

Unsere Methode: geprüfte Recherche, noch keine eigene Erfahrung vor Ort

  • Wir waren selbst noch nicht auf Teneriffa. Dieser Guide beruht auf gründlicher Recherche — offizielle Quellen, Websites der Sehenswürdigkeiten und aktuelle Daten — um Ihnen bei der transparenten Reiseplanung zu helfen.
  • Nach unserem nächsten Aufenthalt ergänzen wir ihn um unsere eigenen Erfahrungen vor Ort. Bis dahin sind die genannten Preise, Zeiten und Bedingungen Richtwerte: Bitte prüfen Sie sie vor der Anreise.

Die Highlights Teneriffas

Ein erster Aufenthalt dreht sich um einige große Ziele. Das allererste ist der Teide, mit 3.715 m der höchste Gipfel Spaniens und das Herz eines UNESCO-gelisteten Nationalparks: Man fährt über die TF-21 hinauf, dann mit der Seilbahn, und der Gipfel erfordert eine Genehmigung. Siehe unsere Seite zum Teide.

Beim Freizeitangebot buhlen zwei Parks um die Aufmerksamkeit: Siam Park, regelmäßig zum weltbesten Wasserpark gewählt, in Costa Adeje, und Loro Parque, ein großer Tierpark in Puerto de la Cruz. Ein Kombiticket verbindet oft beide.

Für Natur und Dörfer bieten die kurvige Straße nach Masca im Teno-Massiv und die Lorbeerwälder des Anaga die spektakulärsten Kulissen der Insel. Beim Kulturerbe darf La Laguna, ein UNESCO-gelistetes historisches Zentrum, nicht fehlen.

Was auf Teneriffa mit Kindern unternehmen?

Für Teneriffa mit Kindern sind die großen Parks sichere Tipps. Siam Park begeistert Fans von Nervenkitzel und Wellenbecken, während Loro Parque mit Tieren und Shows die Kleineren anspricht.

Über die Parks hinaus runden Wal- und Delfinbeobachtung ab dem Süden, Familienstrände und eine Seilbahnfahrt auf den Teide einen gelungenen Familienaufenthalt ab. Viele dieser Ausflüge muss man in der Hochsaison vorab buchen.

Was auf Teneriffa bei Regen oder abends unternehmen?

Teneriffas Klima ist mild, aber der Norden kann bewölkt sein. An einem bedeckten Tag geht es zu den Museen von Santa Cruz, ins Aquarium des Loro Parque oder zu einem Bummel durch die überdachten Gassen von La Laguna, die nachmittags oft vom Regen verschont bleiben.

Abends spielt sich das Leben im Süden ab, in Playa de las Américas und Costa Adeje mit ihren Bars und Restaurants. Santa Cruz und La Laguna bieten einen lokaleren Abend zwischen Tapas und belebten Plätzen.

Geheimtipps auf Teneriffa: was die Reiseführer selten nennen

Teneriffa gilt als überlaufen, doch das betrifft vor allem den Süden und die drei, vier großen Namen. Die folgenden Orte stammen aus unserer Recherche in lokalen und spanischen Quellen und liegen bewusst abseits der bekannten Route.

  • Mirador de Chipeque: ein Aussichtspunkt an der Straße zum Teide, an dem der Vulkan häufig über einem geschlossenen Wolkenmeer steht – am eindrucksvollsten am späten Nachmittag.
  • Taborno und die Weiler des Anaga: winzige Bergdörfer auf schmalen Graten, erreichbar über kurvige Straßen. Wer den Anaga nur bis zum ersten Parkplatz besucht, verpasst diesen Teil.
  • Die Naturbecken El Caletón in Garachico: aus erstarrter Lava geformte Meerwasserbecken, kostenlos zugänglich, bei ruhiger See eine Alternative zu den Stränden des Südens.
  • Guachinches im Norden: einfache, familiengeführte Lokale, die ursprünglich dem Ausschank des eigenen Weins dienten. Wechselnde Öffnungszeiten und oft nur wenige Gerichte – dafür authentisch und günstig.
  • Punta de Teno: der westlichste Punkt mit Leuchtturm und Blick auf die Steilküste von Los Gigantes. Die Zufahrt ist für private Fahrzeuge zeitweise gesperrt, der Zubringerbus ab Buenavista del Norte ist dann die einzige Möglichkeit.
  • Cueva del Viento in Icod de los Vinos: eine der längsten Lavaröhren der Welt, nur mit Führung und ausschließlich nach vorheriger Anmeldung zugänglich – rechtzeitig buchen.
  • Wie plant man seine Besichtigungen auf der Insel?

    Die meisten Ziele Teneriffas erreicht man mit dem Auto: Ein Mietwagen Teneriffa bleibt der beste Weg, um Teide, Masca und Anaga im eigenen Tempo zu verbinden, wo organisierte Touren ein festes Programm vorgeben.

    Planen Sie, die kontingentierten Ziele (den Teide-Gipfel, die Wanderung durch die Masca-Schlucht) und die großen Parks in der Hochsaison vorab zu buchen. Verteilen Sie Ihre Tage zudem auf Nord und Süd, um lange Fahrten zu vermeiden.

    Kurz gefasst

    Von der Teide-Besteigung bis zu den Gassen von La Laguna, über die Parks von Costa Adeje und die Wälder des Anaga, bietet Teneriffa genug für ein bis zwei Wochen abwechslungsreicher Besichtigungen. Zielen Sie zuerst auf die Highlights, dann passen Sie sich Wetter und Lust an.

    Zur Planung des restlichen Aufenthalts siehe unseren Teneriffa-Reiseführer.

    Häufige Fragen

    Was sind die Highlights Teneriffas?

    Der Teide-Nationalpark (und sein Gipfel auf 3.715 m), Siam Park in Costa Adeje, Loro Parque in Puerto de la Cruz, das Dorf und die Straße von Masca, die Wälder des Anaga und das historische Zentrum von La Laguna.

    Was auf Teneriffa mit Kindern unternehmen?

    Zuerst Siam Park und Loro Parque, Wal- und Delfinbeobachtung ab dem Süden, eine Seilbahnfahrt auf den Teide und die Familienstrände im Süden.

    Wie viele Tage braucht man für Teneriffa?

    Mindestens 5-7 Tage für die Highlights (Teide, ein Park, Masca oder Anaga, La Laguna) und ein bis zwei Wochen, um Nord und Süd in Ruhe zu erkunden.

    Was auf Teneriffa bei Regen unternehmen?

    Zu den Museen von Santa Cruz, ins Aquarium des Loro Parque oder in die Gassen von La Laguna. Der Süden bleibt oft sonnig, auch wenn der Norden bewölkt ist.

    Muss man Besichtigungen vorab buchen?

    Ja bei kontingentierten Zielen — dem Teide-Gipfel (Genehmigung und Ökogebühr) und der Masca-Schlucht-Wanderung — und bei den großen Parks in der Hochsaison.

    Kann man Teneriffa ohne Auto besichtigen?

    Teilweise, per Bus und organisierten Touren, aber ein Auto bleibt der beste Weg, um Teide, Masca und Anaga frei zu erreichen.

    Was sind Geheimtipps auf Teneriffa?

    Weniger überlaufen sind der Aussichtspunkt Mirador de Chipeque über dem Wolkenmeer, die Bergweiler des Anaga wie Taborno, die Lava-Naturbecken El Caletón in Garachico, die Guachinches im Norden, Punta de Teno im Westen und die Lavaröhre Cueva del Viento bei Icod de los Vinos (nur mit Voranmeldung).

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